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Impfempfehlung Kaninchen

Photo: Zwergwidder Cein Ohr Hase und Charly Brown

 Grundimmunisierung: (für Impfung mit Cunivak)

3. LW: ENT

4. LW: Myxomatose, RHD1 + RHD2

6. LW: ENT

7. LW: Myxomatose, RHD + RHD2

Wiederholungsimpfung:

Myxomatose: alle 6 Monate

RHD 1 + RHD 2: alle 6 Monate

ENT: Zuchttiere vor Beginn der Zuchtsaison

 Kurze Übersicht über die einzelnen Erkrankungen:

 Myxomatose: Virusinfektion, Übertragung durch Kontakt (auch durch infiziertes Futtergras) und Insekten (daher auch Kaninchen bei reiner Wohnungshaltung evtl gefährdet), Inkubationszeit 4-10 Tage, das Virus befällt und vermehrt sich in den Lymphknoten von Milz, Lunge und Haut, es gibt zwei Formen: 1. ödematöse Form mit hgr Schwellung durch Wassereinlagerung bes im Bereich von Kopf, After und Genitalöffnung, teilweise sind die Schleimhäute von Rachen, oberen und tiefen Atemwegen sowie der Verdauungsorgane betroffen so dass es zu Problemen beim Fressen, Schlucken und zu Atemnot kommt, 2. knotige Form: knotige Verdickungen in Haut und Unterhaut die teilweise aufplatzen und verkrusten, besonders an Kopf, After und Geschlechtsöffnung, Mischformen sind möglich, eine Behandlung ist nicht möglich, die Tiere versterben je nach Verlauf innerhalb von Tagen oder Wochen

RHD 1+ RHD 2: Calicivirusinfektion mit weltweiter Verbreitung, das Virus ist relativ stabil, lässt sich aber mit handelsüblichen Desinfektionsmitteln gut inaktivieren, bei RHD 1 sind Jungtiere wenig betroffen, RHD 2 betrifft besonders Jungtiere unter 4 Wochen insbesondere bei ungenügendem Impfschutz der Mutter, direkte und indirekte Übertragung bes. durch Insekten (daher auch Kaninchen bei reiner Wochnungshaltung gefähret), Inkubationszeit 24-72h, Symptome sind unspezifisch, meist Dyspnoe, Inappetenz, Apathie, bei perakutem und akutem Verlauf oft Blutungen aus dem Maul, Schmerzen und Atemnot, es kann blutiger Durchfall auftreten, zT versterben die Tiere ohne erkennbare Anzeichen, eine stille Durchseuchung ohne Krankheitssymptome ist möglich (avirulente sog N-Stamm), eine Behandlung ist nicht möglich, die Tiere versterben meist innerhalb von Stunden bis Tagen

ENT (Epizootische Enteropathie, Hämorrhagisch-nekrotisierende Typhlokolitis): multifaktorielles Geschehen, meist E. Coli, Kokzidien und bes. gasbildene Clostridien beteiligt, betroffen sind besonders Jungtiere kurz nach dem Absetzen (Futterwechsel nach dem Absetzen, generell zu wenig Rohfaser im Futter, noch instabile Bakterinflora im Darm der Jungtiere, Stress durch die neue Lebenssituation), bei Einzeltieren kommt es zur starken Vermehrung der Clostridien im Darm, die Keime werden mit dem Kot ausgeschieden und infizieren fäkal oral rasch andere Tiere, Symptome: Apathie, Anorexie, Darmatonie, Caecumthympanie, gallertig-schleimige oder dünnbreiig-hämorrhagische Durchfälle, Tod meist Stunden nach den ersten Symptomen, Behandlungsversuche kommen meist zu spät

 

Tierarztpraxis Barbarastraße, Barbarastr. 50B, 46282 Dorsten  |  02362/9977331, info@tierarztpraxis-barbarastrasse.de