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Impfempfehlung Katze

Photo: junge Wildkatzen, Wildpark Frankenhof

 

 

 

 

 

 Grundimmunisierung, alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren

8 LW: RCP, FelV

12 LW: RCP, Tollwut (bei Freigängern), FeLV

16 LW: RCP, Tolwut (bei Freigängern),  (Empfehlung, da erst jetzt die maternalen Antikörper abgebaut sind)

15 LM: RCP+Tollwut (bei Freigängern); FeLV

Wiederholungsimpfung: alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen, Zeitintervall nach Herstellerangabe

Core-Komponenten: Erreger, gegen die jedes Tier zu jeder Zeit geschützt sein muss

Felines Herpesvirus (Rhinotracheitisvirus R): Wiederholungsimpfung nach Herstellerangabe 1-3 Jahre

Felines Calicivirus (C): Wiederholungsimpfung nach Herstellerangabe 1-3 Jahre

Feline Panleukopenie (P): Wiederholungsimpfung im Abstand von 3 Jahren ausreichen, Herstellerangabe beachten

Tollwut: Wiederholungsimpfung nach Herstellerangabe alle 2-3 Jahre

Non-Core-Komponenten: Erreger, gegen die das Tier nur unter besonderen Umständen geschützt sein muss

Felines Leukämievirus (FeLV): Wiederholungsimpfung nach Herstellerangabe, bei Katzen über 7 Jahren muss abgewogen werden ob geimpft wird, vor der Impfung Leukosetest (Bluttest) durchführen

 Kurze Übersicht über die einzelnen Erkrankungen:

Katzenleukose (FeLV): Viruserkrankung, Übertragung durch direkten Kontakt (Belecken, Beißen), Infektionsgefahr in Gruppenhaltung durch gemeinsame Futternäpfe, Wasserschalen Toiletten, trotz Infektion können Katzen gesund erscheinen und das Virus ausscheiden, gefährdet sind besonders Freigängerkatzen und Katzen aus Mehrkatzenhaushalten, Symptome meist unspezifisch ausgelöst durch ein geschwächtes Immunsystem (Gewichtsverlust, Zahnfleischentzündung, chron. Durchfall, Tumore), die Krankheit ist unheilbar, die sicherste Vorbeugung von Freigängerkatzen in die Impfung nach vorherigem Leukosetest

Katzenseuche (Panleukopenie): hoch ansteckende und weit verbreitete Viruserkrankung, der Erreger ist sehr widerstandsfähig, kann Monate in der Umwelt überleben, erkranke, genesene und gesund aussehende Tiere können das Virus ausscheiden und übertragen, eine indirekte Übertragung über Schuhe, Kleidung, Gegenstände ist möglich und gefährdet besonders ungeimpfte Wohnungskatzen, Symptome sind hohes Fieber, starker Flüssigkeitsverlust, Durchfall, die körpereigene Abwehr wird durch starken Rückgang der weißen Blutkörperchen stark geschwächt, andere Erreger können sich stark vermehren, im fortgeschrittenen Stadium ist eine Behandlung nur schwer möglich, hohe Sterberate infizierter Katzen

 Katzenschnupfen: gefährliche Viruserkrankung durch verschiedene Erreger hervorgerufen (Herpes-/Rhinotracheitisvirus, Caliciviren, Clamydien), Übertragung direkt und indirekt, Clamydien haben Zoonosepotential, Symptome: Fieber, verklebte Nasenlöcher und Augen, Niesen, Geschwüre an Mund und Augen, Spätfolgen sind Erblinden und Atemprobleme

Tollwut: tödlich verlaufende Infektionskrankheit, Zoonose, Hauptüberträger sind Fuchs und Fledermaus, in Europa noch weit verbreitet, Übertragung des Virus erfolgt durch den Biss infizierter Tiere ebenso über kleinste Verletzungen der Schleimhäute von Mund und Auge, nach der Ansteckung Ansiedlung des Virus im Gehirn, Symptome sind Verhaltensstörungen (Unruhe, Scheu), Speichelfluss, Beiß-und Kratzwut, Schreckhaftigkeit, , der Tod tritt mit zunehmenden Lähmungserscheinungen nach einigen Tagen ein, bei ungeimpften Tieren kann das Veterinäramt bei Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier die sofortige Tötung anordnen, bei gültiger Tollwutimpfung wird das Tier unter Quarantäne gestellt, eine gültige Tollwutimpfung ist Voraussetzung für das Mitnehmen von Katzen ins Ausland

Tierarztpraxis Barbarastraße, Barbarastr. 50B, 46282 Dorsten  |  02362/9977331, info@tierarztpraxis-barbarastrasse.de